Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther von der Universität Göttingen drückt das folgendermaßen aus: „Frühe emotionale Erfahrungen werden im Hirn verankert, sichere emotionale Bindungsbeziehungen sind die Voraussetzungen für eine optimale Hirnentwicklung. Störungen stellen für Kinder Belastungen dar, die sie umso weniger bewältigen können, je früher sie auftreten. Sie führen zu einer massiven und lang anhaltenden Aktivierung Streßsensitiver Regelkreise im kindlichen Gehirn. Daraus müßte sich dringend eine Stärkung elterlicher Erziehungskompetenz ergeben.“ Das bedeutet: Das Neugeborene bedarf sorgsamster Hellhörigkeit derer, die es betreuen. Und die Hormonforschung vermittelt die Erkenntnis, daß Mütter bereits während der Schwangerschaft auf diese so besonders wichtige Aufgabe durch eine spezifische Hellhörigkeit für ihr leibliches Kind vorbereitet werden.

Die Hormonforscherin Louanne Brizendine stellt fest:

„Tief im genetischen Code der Frau liegen die Auslöser für das zwingend notwendige Mutterverhalten verborgen. Das Hormon Oxytocin ist hier der Vorbereiter. Es wird durch die Entbindung noch mehr aktiviert und durch den engen körperlichen Kontakt des Neugeborenen mit seiner leiblichen Mutter machtvoll verstärkt.“ Von Hormonen unterlegt entwickelt sich in dem Kind auf diese Weise eine Stimmung der Zufriedenheit, ja des Glücks und damit die Erfüllung seiner unbewußten Erwartungen. Und vornehmlich dieses ist es, was die Synapsen in seinem Gehirn millionenfach sprießen läßt!

Quelle:

http://lutzschaefer.com/index.php?id_kategorie=8&id_thema=181


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